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Montag, 12. Januar 2015

Der „tödliche Knick“ - Zeit als kritischer Erfolgsfaktor beim Lawineneinsatz

VON: FLOSSMANN

Bei einer Ganzverschüttung beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit innerhalb der ersten 18  Minuten nach der  Verschüttung  91%. In dieser Überlebensphase sterben die meisten Lawinenopfer, fast ausschließlich an tödlichen Verletzungen. Anschließend tritt zwischen 18 und 35 Minuten nach der Verschüttung der „tödliche Knick" der Überlebenswahrscheinlichkeit mit einem steilen Kurvenabfall auf 34% ein. In dieser Erstickungsphase sterben alle Verschütteten ohne Atemhöhle an akuter Asphyxie (Ersticken). [vgl. Brugger H.; Medizinische Aspekte zum Lawinenunfall; 2013]   Um in diesem minimalen Zeitfenster von etwas mehr als einer Viertelstunde reagieren zu können, ist es wichtig, dass die Kameradenrettung und auch der organisierte Lawineneinsatz (Leitstelle, NAH, Bergrettung,…) perfekt funktioniert und die Notfallausrüstung aller Beteiligten komplett und funktionstüchtig ist.   Um unsere Reaktionszeit [Alarmierung bis Eintreffen am Einsatzort] so gering als möglich zu halten, sind an Sonn- und Feiertagen und ab Lawinenwarnstufe „3“, jeweils ein Lawinenhundeführer mit seinem Hund an den Stützpunkt der Christophorus Flotte auf Bereitschaft stationiert. Bei einer Alarmierung zu einem Lawineneinsatz fliegt der Hundeführer mit seinem Hund mit auf die Lawine. Dies ermöglicht es uns innerhalb von Minuten nach der Alarmierung am Unfallort einzutreffen.    Foto: vlnr. Flugretter Daniel Egger (C1); Pilot Cpt. Christoph Grünbacher (C1); vierbeiniges Teammitglied Hund Santo; Hundeführer Christian Waibl Foto: Gabriel Wehinger
Dienstag, 21. 11. 2017
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